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Was ist
Freiheit?
Vollkommen frei ist nur der völlig Unabhängige, der ohne Befehle aufgewachsen ist oder
sich jederzeit rechtzeitig von allen Stacheln ausgeführter Befehle befreien kann.
Wer keine Stacheln mehr in sich spürt und jede seiner
Abhängigkeiten freiwillig erwählen kann, kommt der absoluten Freiheit
am nächsten.
Jeder ausgeführte Befehl und jede erzwungene Abhängigkeit erhöht die
eigene Unfreiheit.
Befehle erteilen und Abhängigkeiten erzwingen, erfordert Macht. Wer
Macht hat, kann diese zu seinem Vorteil und zum Nachteil Anderer
missbrauchen.
Je größer die Macht, desto größer sind die Chancen zu einer solchen
Form des Machtmissbrauchs.
Macht wird im Kapitalismus durch Reichtum ermöglicht.
Mit dem Vermögen der Milliardäre werden über
Lobbyismus
und Korruption
Richter, Regierungen und Armeen gekauft.
Ihr Reichtum gibt Milliardären die Macht zur Durchsetzung eigener
Interessen Sklaverei,
Folter,
Hinrichtung
und Mord zu beauftragen und
Kriege
zu führen.
Der Reichtum der Milliardäre erzeugt auch Armut durch Diebstahl, da ein
Vermögen von mehreren 1000 Millionen nicht durch Arbeit verdient werden
kann, sondern nur durch Finanzspekulationen unter anderem auch mit
Nahrungsmitteln, die dann
zur Verbreitung des Hungers in der Welt beitragen.
Im Kapitalismus ist alles käuflich, sogar die Menschenwürde.
Freiheit und Menschenwürde existieren im Kapitalismus nur für die Reichen; alle Anderen müssen täglich darum kämpfen,
dass der Sinn ihres Lebens nicht nur darin besteht, den Reichen als Sklave zu dienen.
Aus der Sicht des damaligen US-Präsidenten Franklin Delano Roosevelt gründet sich eine freie Gesellschaft auf folgende
4 Freiheiten:
Redefreiheit,
Religionsfreiheit,
Freiheit von Not und Freiheit von Furcht.
Die Freiheit des Kapitals, also dessen unbegrenzte Vermehrung und dessen unkontrollierte,
steuerfreie Deponierung an jedem möglichen Ort der Welt gehört aus gutem Grunde nicht dazu.
Wer nicht als Eremit auf einer einsamen Insel
von den Früchten der
Natur leben kann oder möchte, empfindet unfreiwillige Armut als
Beschränkung seiner Entfaltungsfreiheit, die ihm auch eine minimale
Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglichen sollte.
Die Idee den Staatshaushalt zu sanieren, indem Sozialsysteme dem
kapitalistischen Profit unterworfen werden, wird durch Kosteneinsparung
zur Profitmaximierung nur auf deren Abschaffung hinwirken und somit
zwangsläufig die Armut vergrößern.
Die Würde des Menschen sollte unantastbar sein.
Die moderne Sklaverei
durch Ausbeutung der Arbeitskraft unterhalb eines
Mindestlohns ist mit der Menschenwürde nicht vereinbar.
Keine Vernunft wird erklären können, warum sich eine Gesellschaft zwar
Milliardäre aber scheinbar keinen uneingeschränkten gesetzlichen Mindestlohn
leisten kann.
Ein bedingungsloses Grundeinkommen
in Verbindung
mit einem Mindestlohn
kann Armut verhindern und zugleich eine Wertschätzung der
Arbeit und des gesellschaftlichen Wohlstands durch Stabilisierung der
Kaufkraft garantieren.
Eine Finanzierung des Grundeinkommens und eine Abschaffung des
Diebstahls durch unkontrollierte Vermögensanhäufung erfordert jedoch
Steuergerechtigkeit.
Pareto untersuchte 1896 die Vermögensverteilung in Italien und fand heraus, dass ca. 20 % der Familien etwa 80 % des Vermögens besitzen (daraus abgeleitet: Pareto-Prinzip).
Im Jahr 2014 besitzen nur 0,1 %
der Weltbevölkerung über 80 % des weltweiten Finanzvermögens.
Die
Erhaltung der gesellschaftlichen Freiheit ist nur möglich durch
eine Begrenzung des Reichtums, denn die Freiheit unbegrenzter
Kapitalanhäufung steht im Widerspruch zur gesellschaftlichen Freiheit.
So genannte Freihandelsabkommen, wie TTIP, CETA und
TiSA, dienen nicht der Freiheit sondern bekämpfen sie,
da sie mit oder ohne private Schiedsgerichte versuchen, Unternehmensinteressen gegenüber demokratisch legitimierten Entscheidungen den Vorrang einzuräumen und
damit elementare, gesellschaftliche Demokratie- und Freiheitsrechte missachten.
Die Freiheit des Wirtschaftens ist jedoch in jedem Fall nachrangig gegenüber der gesellschaftlichen Freiheit und daher auch dort zu begrenzen, wo
sie durch fehlende Nachhaltigkeit die Umweltzerstörung verstärkt und damit die freie Entfaltungsmöglichkeit des Menschen in seiner Umwelt beeinträchtigt.
Offene Grenzen oder die Abschaffung von Nationalstaaten setzen voraus, dass weltweit gleichermaßen Menschenrechte,
Demokratie und soziale Gerechtigkeit anerkannt und überall durchgesetzt werden,
so dass Arbeitsmigration mit Lohndumping nicht zur Herstellung einer künstlichen, wirtschaftlichen Konkurrenzfähigkeit missbraucht werden kann,
was aber wiederum die Abschaffung des Kapitalismus erfordert.
Hingegen verstärkt die wachsende Unterstützung des Kapitals für Waffenhandel,
Fanatismus
und Ausbeutung,
kombiniert mit einer
unzureichenden Bildung,
die Ausbreitung von Faschismus und Terror.
Der
Faschismus in seinen
verschiedenen Ausprägungen ist der natürliche Verbündete des Kapitalismus, da er vorgibt vom Kapitalismus verursachte Probleme zu beseitigen,
aber den Kapitalismus selbst nicht in
Frage stellt.
Es gibt den nationalen, den
religiösen und
den Clan-Faschismus (Mafia).
Ihnen gemeinsam ist die Erschaffung eines
Sündenbockes (Schuldigen), auf den die Unzufriedenheit der Armen
gelenkt werden kann. Die Schuldigen sind immer außerhalb der eigenen
Gruppe (Nation, religösen Sekte, Mafia-Clan) zu finden. Der Hass gegen
die
vermeintlich Schuldigen wird solange geschürt, bis er in einen Krieg
mündet.
Gewalt ist jedoch niemals eine Lösung
der Probleme, welche die Verzweiflung, den Hass oder die Wut verursacht
haben, sondern stets nur eine weitere Quelle neuer Gewalt.
Der Faschismus kann sich der Unterstützung des Kapitals sicher sein, da seine ideologische Ablenkungsstrategie
auf die vermeintlich Schuldigen verhindert, dass sich die
Unzufriedenheit der Armen gegen den eigentlichen Verursacher der Armut,
den Kapitalismus wendet.
Obwohl der Kapitalismus die soziale Ungerechtigkeit und Armut verstärkt, ist derzeit nicht mit seinem Niedergang zu rechnen, da von den Meisten nicht erkannt wird,
dass sein vermeintlich wirtschaftlicher Erfolg auf einer wachsenden organisierten Kriminalität beruht
(Mafia).
Viele Mächtige versuchen den Ohnmächtigen das Paradies auf Erden oder im Jenseits zu verkaufen, doch ihre Lügen dienen nur dazu, ihre Macht zu stärken.
Die Ohnmächtigen, die ihnen glauben und ihre Lügen befolgen, werden dadurch jedoch nicht ihre verlorene Freiheit zurückerlangen.
Denn die Freiheit beginnt im Kopf! Wer fremde Ideologien kritiklos übernimmt, hat die Freiheit nicht nur bereits verloren,
sondern verzichtet mit dieser Einstellung auch darauf, sie jemals zurückzugewinnen.
Die Freiheit des Einzelnen findet ihre Grenzen, wo sie die Freiheit aller
Anderen einschränkt. Das Ausmaß der gesellschaftlichen
Freiheit ist stets
durch umfassende demokratische Kontrolle zu legitimieren.
Direkte Demokratie,
die alle Bevölkerungsgruppen und alle
Lebensbereiche einbezieht, ist der einzige Garant der Freiheit und der
einzige Feind des Kapitalismus, da sie nicht käuflich ist und nicht
durch die Macht des Kapitals kontrolliert werden kann.
Ein demokratische und soziale Gesellschaft (demokratischer Sozialismus) kann sich aber nur durchsetzen,
wenn demokratisch kontrollierte Finanzmittel überwiegend zum Ausbau der Bildung und sozialer Gerechtigkeit eingesetzt werden.
Wachsender sozialer Druck erhöht bei mangelhaften Bildungschancen nicht die Solidaritätsbereitschaft der Armen, sondern verstärkt nur ihren Egoismus und ihren Hang zum Faschismus.
Egoismus können sich aber nur die Reichen leisten, denn wachsender Egoismus verstärkt bei den Armen nur ihre durch Ausbeutung verursachte Unfreiheit.
Ohne direkte Demokratie und soziale Gerechtigkeit mit Abschaffung der Armut gibt es keine gesellschaftliche Freiheit,
die ihrerseits Voraussetzung ist, damit sich unter Minimierung von Zwängen individuelle Freiheit entfalten kann.
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